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Sieg in der AK auf Lanzarote!

Auf dem Weg nach Nizza – IM 70.3 Lanzarote

ein Bericht von Franzi

Alles fing im Juli an, als mich Sportfreund Simon fragte, ob ich nicht auch bei der 70.3 WM in Nizza starten will und die Quali auf Lanzarote probieren möchte. Nizza ist ein cooles Ziel und für ein Urlaub auf meiner Lieblingsinsel braucht es nicht viel um mich zu überreden. Also, zugesagt

Ich ging von einem Slot in meiner AK aus, also war das Ziel mit AK-Sieg schnell definiert. Dies funktioniert jedoch nur mit einem vernünftigen Plan. Da führt kein Weg an Erfolgscoach Ute Mückel vorbei. Nachdem damals die Hawaii Quali mit ihr super geklappt hatte, hatte sie nun die Aufgabe bekommen, mich nach Nizza zu bringen

Wir hatten 12 Wochen Zeit und ich war mega motiviert. Das Training lief den ganzen Zeitraum über super. Hauptaugenmerk lag beim Laufen, so konnte ich kurz vor Lanza noch einen HM in neuer Bestzeit laufen. Schwimmen wurde mit jeder Woche besser und die Radform dank einer Alpentour genial (mit zwei Semi-/Exprofis durch die Bergen hechten hilft einfach). Mit dickem Selbstvertrauen reiste ich somit nach Lanzarote.

Start war im Dunkeln für uns Mädels um 7:35. Wie man auf die Idee kam uns eine Minute hinter den Männern starten zu lassen ist mir ein Rätsel. Es war ein einziges Hauen und Stechen. Gefühlt hab ich mich mies aber als ich nach etwa 32 Minuten aus dem Wasser kam war ich äußerst positiv überrascht. Nun kam eh meine Lieblingsdiziplin, das Radfahren. Wehmutstropfen war, dass die Strecke nicht mehr über die richtigen Berge geht sondern „landschaftlich reizvoll“ (=lt. Werbeversprechen), sprich organisatorisch einfach als Wendepunktkurs ins Landesinnere. Eine Rollerstrecke, nicht ganz mein Spezialgebiet, aber hilft ja nix. Drücken was das Zeug hält damit mich beim Laufen niemand mehr einholen kann war die Devise. Hat auch ganz gut geklappt, evtl. hab ich es die erste Runde etwas übertrieben. Wind hatten wir so gut wie keinen, ebenso wie Wettkampfrichter. Hier wären ein paar Referees angebracht gewesen. Zu sehen wie durchgängig und dreist manche Mädels lutschen verdirbt einem den Spaß. Ebenso kann die Orga an der Beschilderung noch etwas arbeiten. Einen Kreisel bin ich zu viel gefahren weil ein Hinweis zum Ziel fehlte. Aber mit 2:40 Std. und der 9. schnellsten Radzeit (inkl. Profis und dem Wissen wer gelutscht hat) kann ich gut leben. Das Laufen ist schnell erzählt. Ich ging in Führung liegend (AK) aufs laufen. Also musste ich „nur“ die Position halten und einen soliden Lauf hinlegen. Das gefällt mir besser als aufzuholen. Die Strecke war ein leicht welliger Wendepunktkurs den es 3x zu überstehen gilt. Es wurde heiß und ich mit jeder Runde langsamer Aber gereicht hat es trotzdem. Nach 1:40 Laufzeit bzw. 4:58 Std. Gesamtzeit beendete ich das Rennen. Das bedeutete 1. AK und sogar 10. Frau in der Gesamtwertung (davon 7 Profis). Der Herbsturlaub 2019 steht somit fest.

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