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Michael Herberger Zweiter beim 10. Quarterman in Bruchköbel 2016

Zum 10. Quarterman kamen am Sonntag, 19. Juni 2016 über 500 Athleten für die Quarterman-Distanz (950 m Schwimmen, 45 km Rad, 10,5 km Laufen) bzw. die Sprintdistanz (500 m Schwimmen, 25 km Rad, 5 km Laufen) nach Bruchköbel.

Michael Herberger sicherte sich bei der Quarterman-Distanz vor allem durch eine hervorragende Radleistung den 2. Platz Gesamt bzw. 1. Platz AK35 (Schwimmen 0:14:23, Rad 1:09:17, Laufen 0:47:07).

 

 Ziele trotz Tacho-Ausfall erreicht

 

Michael über seine Eindrücke beim Quarterman:

“Die Teilnahme am 10. Quarterman in Bruchköbel bei Frankfurt hatte Licht- und Schattenseiten.

Meine Ziele an diesem Tag waren: erstens in die Top 10 zu kommen und zweitens die beste Radzeit auf der Strecke zu fahren.

Nachdem bei der Wettkampfbesprechung bekannt gegeben wurde, dass auf der Radstrecke ca. 6km Überhohlverbot galt (wegen schlammiger Feldwegen), hatte ich mich von der besten Radzeit schon innerlich verabschiedet.

Ich ließ den Wettkampf also einfach losgehen und kam beim Schwimmen nicht richtig in Fahrt. Es wurde im Olympiabecken geschwommen und der Leistungsunterschied auf meiner Bahn war sehr groß, so dass man sehr oft überholen musste. Aber mit einer halbwegs akzeptablen Zeit kam ich aus dem Becken.

Nach kurzer Zeit auf dem Rad bemerkte ich, dass sich mein Tacho verabschiedet hatte und er keine Geschwindigkeit mehr anzeigte. Egal, anhalten ging nicht mehr. Zum Glück war vor mir keiner auf der Radstrecke und somit konnte ich auf der mit „Überholverbot“ gekennzeichneten Strecke volles Rohr fahren. Da ich nicht exakt wusste, welche Geschwindigkeit ich fuhr, und das Radfahren relativ gut begann, entschloss ich „all out“ zu fahren und einfach alles auf das Radfahren zu setzen, komme was wolle. Somit konnte ich mir die beste Radzeit sichern.

Beim anschließenden Laufen – die Laufstecke wurde ca. 2km durch matschige Wiesen geführt, was das Laufen nochmal deutlich schwieriger machte – kam dann die Rechnung: nach ca. 3km bekam ich Seitenstechen und musste deutlich Tempo raus nehmen. Ab diesem Zeitpunkt dachte ich, dass ich nun von hinten aufgelaufen und durchgereicht werde, aber es kam keiner… Bei km 8 wurde ich jedoch von einem Teilnehmer überholt, der deutlich schneller lief als ich. Ein Blick zurück verriet mir aber, dass ich den zweiten Platz halten konnte.

In Summe war das ein guter Wettkampf und die Taktik hat sich ausgezahlt. Obwohl ich beim Laufen richtig leiden musste.

Ein großer Dank gilt meiner Frau Anna, die mich begleitete und immer wieder antrieb! Da macht ein Wettkampf gleich deutlich mehr Spaß.”

Auf der Webseite des Quarterman findet Ihr hier einen spannenden Rennbericht.

Zweitplatzierter Michael Herberger (2. von rechts) beim Quarterman 2016 // Bild: Volker Meyer.

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