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Jun

Maxdorf Triathlon Mitteldistanz 11.06.17

Am Sonntag den 11.06.17 fand gleichtzeitig mit dem Kraichgau Tria in der Pfalz der nur zweijährig veranstaltete Maxdorf Triathlon statt, bei welchen gleich 9 Förster Athleten am Start waren. Davon landeten Thomas und ich jeweils auf Platz 3 der Gesamtwertung, Konne auf Platz 5 und Tobi auf Platz 15!

Hierzu haben Franzi, Thomas und ich ein Erlebnisbericht verfasst, was wir hautnah bei der Hitzeschlacht erleben durften:

 

1. Erlebnisbericht Franzi:

„Am vergangenen Sonntag stand der anspruchsvolle Maxdorf Triathlon an.

Pünktlich um 9:00 wurde die erste Welle mit etwa 300 Athleten ins Wasser gelassen. Zu Schwimmen war ein M, das auf dem Papier sehr einfach und logisch aussah. Leider entsprach das Papier nicht der Realität. Entweder wurden wir  von der Sonne geblendet  oder ich konnte keine  Boje erkennen und bin der Masse auf Umwegen hinterher. An einer Boje wollte ich glücklich wenden, aber dann kam gleich ein Kanute zu mir her und meinte, ich darf erst bei der nächsten Boje Wenden. Schade… musst ich noch etwas schwimmen^^

Nach etwa 40min. bin ich dann aus dem Wasser raus und habe gelernt, mit ohne Schwimm-Training schwimmt Franzi nicht schnell.

Die Radstrecke hat ähnlich viele HM wie Kraichgau ist jedoch vom Charakter anders: flach zum Berg– 1. Runde berghoch/bergab, 2. Runde berghoch/bergab- flach zurück.

In der  1. Runde habe ich ziemlich getrödelt. Berghoch war ok, aber bergab habe ich mich etwas zu sehr ausgeruht. Ich hab mir selber gesagt, das ist ein Wettkampf, da sollte ich reintreten, aber es fehlte die Motivation zum anstrengen. Die zweite Runde lief dann deutlich besser und ich habe auch bergab (mehr) Gas gegeben. Auf den Rückweg hatte ich mich gefreut, hier hatte ich Rückenwind erwartet. Das war schließlich beim Probeabfahren so gewesen. Allerdings bedeutet das nicht zwangsläufig, dass der Wind auch im Wettkampf so steht. Also mit Gegenwind zurück kämpfen.

Was sich beim Schwimmen mit der blendenden Sonne schon angedeutet hatte, entwickelte sich beim Laufen zu einer Hitzeschlacht. Der Veranstalter sprach von einer 7km Runde im Schatten mit Verpflegung alle 3km. Nunja, etwa 1/3 der Strecke waren in der prallen Sonne und bei KM3 war weit und breit keine Verpflegung. Die kam erst nach 4km. Hier ist definitiv Verbesserungspotenziel vorhanden. Die Verpflegungsstellen habe ich dann ausgiebig genutzt und alles in mich rein und über mich drüber geschüttet was ging.

Nach 5:18 kam ich dann im Ziel an. Eine solide Leistung. Nicht richtig gut aber auch keineswegs schlecht. Vllt. sollte ich mal ein Jahr keine Wettkämpfe machen um richtig „heiß“ zu sein und wieder aus der Komfortzone raus zu gehen.

Ein riesen Glückwünsch geht an meine Vereinskollegen die fast alle aufs Podium gekommen sind!!!“

Franzis Zeiten: swim 40:37min – bike 02:53:47h – run 01:44:06h – insg: 05:18:30h (Platz 6, W25)

 

2. Erlebnisbericht Thomas:

„Um dem Trubel beim Ironman Kraichgau zu entgehen, steht zum ersten Mal der Maxdorfer Triathlon auf der Tagesordnung.

Wie es sich gehört mit Massenstart für richtigen Wettkampf, in Echtzeit Mann gegen Mann.

Wie eigentlich immer ordne ich mich als bekennender Rechtsatmer auf der rechten Seite ein, um mehr Freiheit zum Luftholen zu haben 😉 genau die richtige Entscheidung. Nach wenigen Metern schwimme ich gechillt alleine in Richtung erster Boje, während 10 Meter links von mir Geprügel at its best stattfindet. Dort angekommen, reihe ich mich in den Strom mit ein und schwimme wasserschattensuchend Richtung Schwimmausstieg.

Mit passabler Schwimmleistung geht’s wie immer mit einigen Minuten Rückstand zur Aufholjagd.

Die ersten 10 km sind Bombe. Nur die Beine fallen lassen und immer sub 45 auf der Uhr. Doch dann machts Pufff und es geht gefühlt gar nix mehr. Ich schaue immer wieder am Rad runter ob irgendwas schleift und bremst und wäge ab, was wohl mehr Zeit kostet, so weiter fahren oder anhalten und nachschauen?

Am Fuße vom ersten Berg ruft dann trotzdem einer “ Platz 8″

Indes wird man immer wieder von Autos auf der nicht komplett gesperrten Strecke und anderen Teilnehmern ausgebremst. Ärgerlich!

In der 2. Runde fühlt es sich zum Glück wieder mehr nach Radfahren an und es wird gerufen “ 1:30 auf die Gruppe, Platz 5″

Bald sehe ich 2 davon vor mir. Ein Stück fahren sie noch mit. Irgendwann sind sie weg. Rund 20 km vor Ende tauchen auch Julian Beuchert und Julian Erhard auf. Zu dritt geht’s weiter zur Wechselzone. Dort verkündet der Sprecher, dass Malte Plappert bereits seit 7 Minuten beim Laufen ist. Ufff. Wie hat er des gemacht??

Als erster aus der Verfolgergruppe begebe ich mich als vermeintlich schlechtester Läufer auf das letzte Teilstück. Zuerst ein Stück mit Erhard bis er wegzieht. Dann eine Runde mit Beuchert  („voll geil, ich kann seine Pace mitgehen😮“) bis er ebenfalls davon zieht.

Plötzlich taucht Erhard wieder auf. Stehend. Jipiii. Als ich bei ihm bin, läuft er dann aber doch wieder weiter. Mist😉

Ende der 2. Runde kommt auf einmal auch wieder Beuchert in Sicht. Was geht?? Der Vorsprung von Plappert schmilzt ebenfalls dahin.

Also versuche ich alle verbliebenen Kräfte zu mobilisieren und das Tempo nochmal zu erhöhen. Bis 3 km vor dem Ziel scheint das auch zu klappen. Doch dann machts wieder Bufff und ich werde immer langsamer. Rund 1 km vor Ende zieht Erhard wieder vorbei. Bei mir geht nix mehr.

8 Sekunden hinter ihm und gut eine Minute hinter Plappert laufe ich hochzufrieden als 3. ins Ziel.

Super Wettkampf. Der direkte Battle um die Plätze hat mega Spaß gemacht.

Abgesehen von der nicht komplett gesperrten Radstrecke und der minimalistischen Verpflegung 100 Punkte.“

 

Zeiten Thomas: swim 30:12min – bike 02:12:52h – run 01:21:09h – insg 04:07:37h (3. Gesamt, 1. M30)

 

 

3. Erlebnisbericht Lisa:

„Für mich startete mit dem Maxdorfer Triathlon das Projekt „erste Mitteldistanz“ nicht im heimatlichen Kraichgau, sondern in der schönen Pfalz, letztendlich wegen des beträchtlichen Preisunterschieds von schlappen 200€ bei der Anmeldegebühr!!

In einer entspannten und familiären Atmosphäre ging ich daher Sonntagmorgens in die Wechselzone, Rad einchecken, Schwimmstrecke angucken, Nervosität abbauen indem man die anderen Mitstreiter fragt wie sehr diese aufgeregt sind… 😉 Dann geht’s ab in den Neo, in diesem schwitzend den Start herbeisehnen und los geht’s!

2km in Form eines „M“ im See zu schwimmen, leider landete ich irgendwie in einer Gruppe die sich bis zur dritten Boje nicht entzogen hatte und in welcher es des Öfteren mal eine auf die Mütze gab. Mit viel Seewasser im Bauch (wobei ich mir einredete, dass dies für die heute angekündigten Temperaturen ja vielleicht auch nicht schlecht war) ging es als zweiter Förster Athlet nach 30:32 min in die Wechselzone, Thomas hatte ich aus dem Augenwinkel noch aus der Wechselzone flitzen gesehen.

Auf dem Rad dann erstmal vorsichtig losrollen, schwierig einzuschätzen wie man denn nun so eine Strecke fahren soll.  Relativ schnell überholten mich dann Konne und Tobi, wobei ich mich noch nie so gefreut hatte überholt zu werden, denn zum einen war ich damit schneller geschwommen und zum anderen wurde ich von beiden lautstark und begeistert angefeuert! Leider blieb es nicht bei diesen zwei Überholer und bei der zweiten Radrunde hatte ich die Nase voll von „ich fahre vorsichtig und moderat“ und konnte wieder zwei Frauen auf dem Rad einholen.

Nach 02:37h ging es für mich in die Wechselzone zum Laufen und der erste Satz der mir in den Kopf kam war „Ui, das wird heute noch ein langer Tag“ (Zitat Thomas H.).

Die Beine waren zwar noch erstaunlich gut aber die Hoffnung, dass die Laufstrecke viel im Schatten verlief wurde schnell  abgeändert zu „wann kommt die nächste Verpflegungsstation?!“

Dennoch konnte ich relativ konstant mein Tempo laufen und nach und nach noch ein paar Frauen ein- und überholen bis ich letztendlich gegen 1,5km vor Schluss auf die zweite Frau Nina Kuhn auflief. Mega motiviert aber richtig platt konnte ich zwar noch dran bleiben als diese das Tempo dann anzog aber mit überholen war letztendlich nix mehr, mehr ging einfach nicht und noch nie haben sich 1,5km soooo lange gezogen.

Nach exakt 4:41:00h kam ich dann als dritte Frau und nur 2 Sekunden nach Nina megaaa zufrieden, glücklich und fertig ins Ziel und konnte mir auch noch die schnellste Laufzeit bei den Frauen mit 1:29:39h sichern“

Zeiten Lisa: swim 30:32min – bike 02:40:49h – run 01:29:39min – insg: 04:41:00h (3. Gesamt, 1. W25)

 

Hier noch die Zeiten der weiteren Förster Athleten:

Konstantin Häcker: swim 31:03min – bike 02:23:29h – run 01:19:16h – insg 04:13:18h (5. Gesamt, 1. M25)

Tobias Weber: swim 31:09 – bike 02:28:13h – run 01:29:56h – insg: 04:29:18h (15. Gesamt, 4. M35)

Sebastian Friedek: swim 37:22min – bike 02:45:20h – run 01:44:50h – insg 05:07:32h

Rüdiger Kaltenmeier: swim 37:28min – bike 02:59:20h – run 02:06:30h – insg 05:43:18h

 Volker Magnie: swim 01:00:11h – bike 03:13:59h – DNF

Stefan Rube: swim 38:17 – bike 02:57:45h- DNF

 

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